Das Wappen

 

Offizielle Wappenbeschreibung (sog. "Blasonierung"):
In Gold ein schwarzer, rot bewehrter Adler, mit goldenem in Ähren endender Brustmond, in der Höhlung ein Tatzenkreuz, überdeckt von einer halben schwarzen Spitze, darin auf goldenem Sechsberg, drei wachsende goldene Ähren.

Erweiterte Wappenbeschreibung und Erläuterung der Bedeutung:
Das Wappen bildet die Herkunft und die erforschte Geschichte der Stoklossa´s ab. Die Ähren stehen für
den slawischen Ursprung und die Bedeutung des Namens, der "Hundertähre". Außerdem weisen sie auf die landwirtschaftliche Tätigkeit der Vorfahren hin.
Der Sechsberg ist dem Ortswappen von Geltendorf entlehnt und symbolisiert den Wohnort eines großen Teils der Familie. Die halbe Spitze zeigt auf den schlesischen Adler und weist so auf die Stammheimat der Vorfahren in Oberschlesien hin. Die Ähren am Brustmond des Adlers heben nochmals die Verbindung des Namens mit Schlesien hervor.
Der Stier ist das Symbol des Evangelisten Lukas und versinnbildlicht einerseits "Lukas Stoklossa", andererseits steht er für die jahrhundertealte christliche Tradition der Familie.


Führungsberechtigung:
Alle Nachfahren von Lukas Stoklossa, die den Familiennamen "Stoklossa" tragen.

Entwurf und Gestaltung:
Gerd Urlaub, Heraldiker in Pfronten.

Eintragung/Registrierung:
Das Wappen ist in der Wappenrolle der Heraldischen Gesellschaft "Der Wappen-Löwe" in München unter der Registernummer 2411-05/08 eingetragen.



Zur Heraldik bzw. Entstehung der Wappen:
Im 12. Jahrhundert wurden die Rüstungen der Ritter immer umfassender, so dass der Identifikation von Freund und Feind im Kampf eine besondere Bedeutung zukam. Dies wurde durch ein Wappen auf dem Schild ermöglicht. Mit der geringer werdenden Bedeutung der Ritter wandelte sich auch die Bedeutung und Nutzen der Wappen. Bei den Turnieren wurden die Wappen von Herolden auf ihre korrekte Ausführung überprüft und dokumentiert. Aus dieser Tätigkeit resultiert die "Heraldik". Heraldik ist Wissenschaft von den Wappen und der Wappendarstellung sowie der Geschichte des Wappenwesens.

Wappen sind nicht nur auf Adelige beschränkt. Bereits seit dem 14. Jahrhundert kommen Wappen auch bei freien Bauern vor. Heutzutage hat jeder das Recht, ein Wappen zu führen. Voraussetzung hierfür ist die Eindeutigkeit des Wappens.

 

 

 

 

 

 

 

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© Thomas Stoklossa